Begabtenförderung

Besonders begabten und sehr leistungsstarken Schülerinnen und Schülern bieten wir am WGV eine individuelle Unterstützung, um sie angemessen zu fördern und zu fordern.

Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungen können im regulären Unterricht oft nicht angemessen unterstützt werden, da der Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit sich vielfach auf die eher leistungsschwächeren Schülerinnen und Schüler richtet. Wir schaffen am Weser-Gymnasium für die Hochleisterinnen und Hochleister Lernbedingungen, die ihrem besonderen Forschungsdrang entsprechen und ihnen ein freies und selbstständiges Lernen ermöglichen. Auch einem Underachievement versuchen wir entgegenzuwirken und die Schülerinnen und Schüler individuell und möglichst umfassend zu unterstützen.

Ziele unserer Begabtenförderung sind:

  • Herausforderung bieten,
  • Lernmotivation steigern und erhalten,
  • Leistung steigern,
  • Interessen entdecken und entfalten,
  • Strategien selbstgesteuerten Lernens fördern,
  • soziale Integration gewährleisten und fördern.

Sechs Lehrkräfte des Weser-Gymnasiums bilden ein speziell ausgebildetes Beratungsteam. Sie haben an der Universität Münster das ECHA-Diplom erlangt und sind Ansprechpartner für Eltern, Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte.

Am Weser-Gymnasium gibt es folgende Angebote für besonders Begabte und Interessierte.

 

Koordinatorin Begabtenförderung: Dr. Julia Ruprecht

Innerschulische Angebote:

  • Forder-Studios
    Im Rahmen der Lernstudios werden neben den Förder-Studios, die individuelle Schwächen berücksichtigen (siehe dort), Forder-Studios für besonders interessierte Schülerinnen und Schüler angeboten. Der Unterricht findet in der Regel donnerstags in der 8. und 9. Unterrichtsstunde statt. Es werden zusätzliche Lernangebote in den Fächern Deutsch, Französisch, Kunst, Chemie, Biologie, Physik und Informatik gemacht. Das aktuelle Angebot findet sich auf der Homepage der Schule unter Fördern und Fordern / Lernstudios
  • DELF und Cambridge
    Hier gibt es die Möglichkeit, sich über den regulären Unterricht hinaus in den Sprachen Französisch und Englisch durch die Zertifikate DELF und Cambridge weiter zu qualifizieren. Ziel dieser Lerngruppen ist es, jeweils mit dem entsprechenden, international gültigen Sprachenzertifikat abzuschließen.
  • Drehtürmodell:
    • Parallelkurse
      Besonders interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, parallel zum Fachunterricht Kurse mit außergewöhnlichen Themen zu belegen. Die Unterrichtsinhalte aus dem regulären Unterricht werden dann von den Schülerinnen und Schülern selbstständig aufgearbeitet. Die Anzahl und die Fächer der Parallelkurse können sich von Schuljahr zu Schuljahr ändern. Alle Ergebnisse werden am Ende des Schuljahres in einer öffentlichen Präsentation vorgestellt. Zum derzeitigen Angebot siehe (LINK, S.3)
    • individuelle Projekte im Rahmen des Förder-Forder-Projekts
      Im Verlauf des Forder-Förder-Projektes erstellen Schülerinnen und Schüler eine Expertenarbeit zu einem Thema ihrer Wahl nach den Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens. Es gibt die Möglichkeit, ein solches Projekt individuell zu frei wählbaren Zeiten durchzuführen oder in einer Gruppe zu festen Unterrichtszeiten unter Anleitung einer Lehrkraft. Das Projekt schließt in jedem Fall mit einem Expertenvortrag ab, der vorbereitet werden muss und vor großem Publikum präsentiert wird. Die Schülerinnen und Schüler erlernen auf diese Weise Lernstrategien und Zeitmanagement sowie Präsentationsstrategien. Durch eine Reflexion anhand von Tests und Fragebögen wird auch das Geben und Annehmen von Feedback erlernt.
    • Gleichzeitiges Erlernen von Latein und Französisch
      Die Schülerinnen und Schüler erlernen beide Sprachen gleichzeitig als zweite bzw. dritte Fremdsprache. Sie besuchen den Unterricht in der Regel abwechselnd und arbeiten jeweils das Versäumte nach. Zuvor wird allerdings eine der beiden Sprachen verbindlich als die versetzungsrelevante Sprache festgelegt, so dass das Modell ohne Probleme bei Bedarf verlassen werden kann. Eine Absprache und Koordination zwischen den Kolleginnen und Kollegen bezüglich der Klassenarbeiten ist nötig.

Eine Förderung besonderer Begabungen findet auch in den Arbeitsgemeinschaften und in der MINT-Förderung statt.